Sicherheitsrisiko ehemaliges Möbelhaus: Die Stadt muss endlich handeln!
Liebe Leute,
wer schon einmal über den Bahnhof in Lennep in die Stadt gekommen ist, dem ist sie bestimmt aufgefallen: die Bauruine des ehemaligen Möbelhauses – ein Schandfleck, der seit Jahrzehnten leer steht. Doch mittlerweile ist das Gebäude nicht nur ein Ärgernis fürs Auge, sondern eine echte Gefahr für alle Bürgerinnen und Bürger!
Allein in den letzten Wochen hat es dort dreimal gebrannt. Eine junge Frau wurde bewusstlos im Gebäude aufgefunden. Besonders Kinder und Jugendliche fühlen sich von diesem „Lost Place“ magisch angezogen – mit fatalen Folgen. Aber auch für alle, die das Gelände einfach nur passieren, stellt das marode Gebäude ein Risiko dar.
Auf unsere Anfrage hin bestätigte die Verwaltung: Von dem Gebäude geht durch herabfallende Gebäudeteile eine konkrete Gefahr für die Allgemeinheit aus. Passiert ist trotzdem nichts!
Der Eigentümer – ein Investor aus Düsseldorf – kommt seiner Verkehrssicherungspflicht angeblich nach. Doch die Realität sieht offenbar anders aus. Und die Stadtverwaltung? Die hält sich zurück, weil der Investor durch das wiederholte Verlängern der Baugenehmigung angeblich seine Absicht zeigt, das Gebäude zu entwickeln.
Doch wer glaubt das noch nach so vielen Jahren Stillstand?
Unsere Fraktion fordert die Stadt auf, endlich zu handeln!
„Es muss jetzt Druck auf den Investor ausgeübt werden. Entweder beginnt er umgehend mit der Sanierung bzw. dem Abriss – oder die Stadt zieht eine Ersatzvornahme in Betracht“, erklärt unser Bezirksvertreter Colin Cyrus.
„Wenn die Stadt selbst feststellt, dass eine Gefahr für die Allgemeinheit besteht, dann hat sie nicht nur das Recht, sondern die Pflicht zu handeln! Sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis erneut etwas passiert – mit womöglich tödlichen Folgen.“ so Cyrus abschließend.

