Danke für 12,07%!
Liebe Leute,
bei der Integrationsratswahl haben wir 12,07% der Stimmen erzielt! Das ist ein Riesenerfolg! Wir sind dankbar für eure Unterstützung und freuen uns, die drittstärkste Kraft im Integrationsrat zu sein. Gemeinsam setzen wir unsere antifaschistische Arbeit fort, um unser Remscheid lebenswerter und solidarischer zu gestalten. Versprochen!
Sevgili dostlar,
Uyum Meclisi seçimlerinde %12,07 oy oranı elde ettik. Bu bizim için büyük bir başarı! Desteğiniz için çok teşekkür ederiz. Uyum Meclisi’nin üçüncü en güçlü grubu olarak çalışmalarımıza devam edeceğiz. Hep birlikte Remscheid’imizi daha yaşanılabilir ve dayanışmacı bir şehir haline getirmek için antifasist mücadelemizi sürdüreceğiz. Söz veriyoruz!
Danke für euer Vertrauen!
Ihr Lieben,
wir haben die letzten Tage genutzt, um uns ein wenig vom ganzen Wahlstress zu erholen.
Aber selbstverständlich möchten wir nun die Gelegenheit nutzen, um euch allen DANKE zu sagen!
DANKE für euer Vertrauen an der Wahlurne und DANKE für eure zahlreiche Hilfe an den Wahlständen und den unzähligen Aktionen! Es waren ein paar anstrengende, aber auch schöne Wochen mit euch! Wir sind als Team zusammengerückt und haben so viel neues gelernt und erfahren. Wir haben tausende Gespräche geführt und nehmen sehr viel mit für die kommende Ratsperiode!
In dieser werden wir wieder mit 4 Sitzen vertreten sein! Wir haben uns auf 6,4 % verbessert und sind damit die einzige demokratische Partei, die zugewonnen hat. Knapp 2500 Remscheiderinnen und Remscheider haben uns ihr Vertrauen geschenkt - und wir werden es zurückzahlen und uns in den nächsten 5 Jahren weiter für ein besseres, gerechteres, sozialeres und nachhaltigeres Remscheid einsetzen! Das versprechen wir euch!
Außerdem sind wir erstmals in allen vier Bezirksvertretungen vertreten!
Und wir über 12% für den Integrationsrat geholt und dort 2 Sitze erkämpft!
Doch als Linke können wir nicht das Ergebnis der rechtsextremen Parteien ignorieren. Es ist ein Trauerspiel wie viele Menschen ihre Stimme für diese Parteien in den Müll geworfen haben. Es wird eine neue Situation und Herausforderung im Rat werden und wir werden als demokratische Kräfte enger zusammenrücken müssen - ohne dass wir als Linke dabei unser Profil verlieren. Und wir müssen auch in Remscheid eine politische und gesellschaftliche Antwort auf den Rechtsruck finden. Dabei bleiben wir selbstverständlich die stabilste Mauer gegen die Faschos!
Dennoch freuen wir uns unsere Arbeit mit neuen und alten Gesichtern bald wieder aufzunehmen und für RS und euch zu fighten
Liste unserer Kandidat:innen für die Kommunalwahl 2025
Am Samstag, den 17. Mai haben wir auf einer Mitgliederversammlung unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September gewählt. Unten findet Ihr eine Liste mit allen Namen:
Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl
Beantwortung der Wahlprüfsteine
Unser OB-Kandidat Colin Cyrus hat alle Fragen des RGA, des RSG, der ver.di und der Stadtschulpflegschaft Remscheid zu verschiedenen Themen beantwortet.
Seine Antworten könnt ihr hier nachlesen:
Colin Cyrus stellt sich vor
Sozial. Gerecht. Nachhaltig!
Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,
mein Name ist Colin Cyrus und ich kandidiere für Die Linke als Oberbürgermeister-Kandidat und auf Listenplatz 1 für den Stadtrat sowie als Direktkandidat für den Wahlbezirk Lennep-Zentrum!
Ich bin 36 Jahre alt arbeite als Fraktionsgeschäftsführer und lebe mit meiner Frau, Tochter und Hund im wunderschönen Remscheid-Lennep.
Remscheid ist eine Stadt mit einer stolzen Geschichte, ehrlichen Menschen und großem Potenzial – aber auch mit vielen Problemen, die wir klar benennen müssen und nicht länger aufschieben dürfen!
Ich trete an, weil ich unsere Stadt sozialer, gerechter und nachhaltiger machen will. Dafür braucht es neue Ideen, Mut zur Veränderung – und vor allem den Willen, zuzuhören und anzupacken.
In den letzten Jahren haben sich Politik und Verwaltung hauptsächlich um die geplanten Großprojekte, wie Outlet-Center, Gewerbegebiete oder Rathausanbau gekümmert. Viele andere wichtige Themen sind dabei untergegangen, Maßnahmen und Projekte wurden verzögert. Wir möchten die Bedürfnisse der Menschen vor Ort wieder in den Mittelpunkt städtischen Handelns setzen!
Jedes Kind soll die besten Chancen haben – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Ich setze mich für gut ausgestattete Schulen, mehr Kitaplätze und echte Bildungsgerechtigkeit ein. Remscheid braucht eine familienfreundliche Politik, die Betreuung, Bildung und Teilhabe konsequent zusammendenkt. Auch bezahlbarer Wohnraum gehört dazu, der in Remscheid immer knapper wird! Dazu müssen wir zuerst den hohen Leerstand bekämpfen und als Stadt wieder aktiv auf dem Wohnungsmarkt werden!
Ich will Remscheid nachhaltiger und lebenswerter machen. Dazu gehören Klimaschutz, mehr Grünflächen, ein zuverlässiger ÖPNV, bessere Rad- und Fußwege sowie ein saubereres Stadtbild! Eine lebenswerte und familienfreundliche Stadt lockt auch Fachkräfte an, die unsere Wirtschaft und Verwaltung dringend benötigen!
Ich glaube an eine Stadt, die alle mitnimmt – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Einkommen. Integration, Gleichstellung und respektvolles Miteinander gehören für mich genauso dazu wie echte Bürgerbeteiligung!
Ihr erreicht mich unter: colin.cyrus@dielinke-remscheid.de und auf meinen Social-Media-Kanälen 😉
Natalia Lange stellt sich vor
Für ein solidarisches Remscheid, dass niemanden zurücklässt!
Ich bin Natalia Lange, 23 Jahre alt und in Remscheid geboren und aufgewachsen. Seit meinem Abitur studiere ich Grundschullehramt an der Uni Köln und stehe inzwischen fast am Ende meines Studiums. Neben dem Studium arbeite ich in Teilzeit im gemeinschaftlichen Wohnen mit Menschen mit Behinderung.
In Schule, Studium und Beruf erlebe ich täglich, wie dringend sich gesellschaftliche Strukturen ändern müssen, gerade wenn es um Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und soziale Infrastruktur geht. Es fehlt an gut ausgestatteten Schulen, an Fachpersonal, bezahlbarem Wohnraum und verlässlicher Unterstützung für soziale Träger.
Während bei sozialen Belangen meist auf die angespannte Finanzlage der Stadt verwiesen wird, fließen auf der anderen Seite regelmäßig Millionenbeträge in Prestigeprojekte. Diese Prioritätensetzung halte ich für falsch. Bei der Kommunalwahl am 14. September kandidiere ich auf Listenplatz 2 für den Stadtrat und als Direktkandidatin im Wahlbezirk Klausen Ost, weil ich die konkreten Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern möchte und überzeugt davon bin, dass kommunale Politik genau das leisten kann.
In der letzten Ratsperiode war ich für Die Linke im Schul- und Sozialausschuss aktiv. Ich habe dort oft erlebt, wie gute und sinnvolle Ideen nicht an ihrer Qualität, sondern an politischen Eitelkeiten und ideologischen Gräben scheitern. Das ist nicht meine Vorstellung von verantwortungsvoller Kommunalpolitik.
Ich möchte, dass Remscheid eine Stadt wird,
- in der alle Kinder faire Chancen haben,
- in der Pflege, Bildung & Beratung nicht am Limit laufen,
- in der Wohnen bezahlbar bleibt und
- in der niemand auf der Strecke bleibt.
Ich bin keine Berufspolitikerin, sondern weiß aus eigener Erfahrung, wie sich gesellschaftliche Schieflagen anfühlen. Und genau deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen und unsere Stadt zu einem besseren Ort für alle machen!
Ihr erreicht mich unter: natalialange@dielinke-remscheid.de
Nadine-Fleur stellt sich vor
Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,
mein Name ist Nadine-Fleur Bailac-Cyrus. Ich kandidiere für Die Linke – auf Listenplatz 3 für den Stadtrat, für den Integrationsrat sowie als Direktkandidatin im Wahlbezirk Hasenberg.
Ich bin 34 Jahre alt, lebe mit meiner Familie im wunderschönen Lennep und arbeite seit meinem 16. Lebensjahr im sozialen Bereich – vom Kindergarten bis zur Altenpflege. Heute bin ich als Straßensozialarbeiterin in der Wohnungslosenhilfe Wuppertal tätig und begleite dort Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Durch meine Arbeit und mein Studium der Sozialen Arbeit habe ich meinen Weg in die Politik gefunden. Täglich sehe ich, wie unser System auf den Schultern der „kleinen Leute“ lastet und wie bestimmte Gruppen an den Rand gedrängt werden. Das möchte ich ändern.
Ich setze mich ein für Chancengleichheit:
Ein gutes Leben darf nicht davon abhängen,
- woher man kommt,
- wie viel Geld die Familie hat
- oder welches Geschlecht man hat.
Frauen und queere Menschen sind immer noch viel zu oft benachteiligt – sei es im Beruf, in der Sorgearbeit oder in der Politik. Für mich ist klar: Soziale Gerechtigkeit und Feminismus gehören untrennbar zusammen.
Mein Ziel ist ein Remscheid für alle – und nicht für wenige!
Ich freue mich auf den Austausch mit euch:
nadine.bailac-cyrus@dielinke-remscheid.de
Sabine Düwell stellt sich vor
Für ein menschengerechtes Remscheid. Für eine vitale und grüne Innenstadt.
Anfang der 1980er Jahre hat mich der Beruf nach Remscheid geführt – fast 40 Jahre lang war ich als Bibliothekarin in der Zentralbibliothek tätig.
Im Jahr 2007 war ich Gründungsmitglied der Partei Die Linke in Remscheid und bin seitdem - mit Unterbrechungen - im Kreisvorstand und der Fraktion aktiv.
Die Themen Umwelt- und Artenschutz, Kulturpolitik und Stadtentwicklung beschäftigen mich schon lange und ich verfolge deshalb auch die politischen Maßnahmen und die Veränderungen im Stadtgebiet. Dabei ist für mich unübersehbar geworden:
Remscheid ist in den letzten Jahrzehnten nicht attraktiver geworden.
Wenigen positiven Entwicklungen stehen leider zahlreiche Negativbeispiele gegenüber – hier nur eine kleine Auswahl:
- Eine verödete Alleestraße
- Eine geschlossene „Städtische Galerie“, bisher ohne adäquaten Ersatz
- Eine Bibliothek, die zunehmend auf digitale Erlebnis- und Experimentierräume reduziert wird und die ihrem Informationsanspruch kaum noch gerecht wird
- Ein fehlendes Jugendcafé
- Weitgehend im Stich gelassene Marktbeschicker
- Zu wenige begrünte Plätze mit Aufenthaltsqualität
- Ein stetiger Verlust von großen Stadtbäumen
- Hohe Flächenversiegelung
- Mangelnde Sauberkeit, beispielsweise im Bahnhofsareal
- Ungenügende Nachtverbindungen im ÖPNV.
Großprojekte wie die geplante Rathauserweiterung mit einem Investitionsvolumen von über 55 Millionen EUR sind nicht nur überteuert, sondern binden auch personelle Kapazitäten. Stattdessen sollten bereits verfügbare Flächen und Objekte für Verwaltungsaufgaben genutzt werden, beispielsweise im ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäude. In diesem Gebäude bietet sich zudem die Chance, neben Fachdiensten mit Publikumsverkehr endlich auch ein Jugendcafé und einen adäquaten Raum für Kunst einzurichten - was ein wichtiger Beitrag zur Belebung der Alleestraße sein dürfte.
Bei Verzicht auf derartige Großprojekte könnten kurz- und mittelfristig auch Mittel zur Verfügung stehen für einladende, begrünte Plätze in den Stadtvierteln, für die Einrichtung öffentlicher Toiletten, zur Unterstützung gastronomischer und kultureller Angebote und und und…
Oder für Ihre Anregungen und Wünsche - gerne können Sie mich ansprechen oder per E-Mail kontaktieren:
sabine.duewell@dielinke-remscheid.de
Beyza Özdemir stellt sich vor
Für ein vielfältiges und tolerantes Remscheid
Mein Name ist Beyza Özdemir und ich kandidiere für den Integrationsrat auf Listenplatz 1, als Direktkandidatin für den Wahlbezirk Bökerhöhe/Wüstenhagen und auf Listenplatz 11 für den Rat. Ich bin 28 Jahre alt und in Remscheid geboren und aufgewachsen. Nach meinem Abitur habe ich Politikwissenschaften an der Universität Duisburg studiert. Zurzeit arbeite ich als Werkstudentin im Büro der Partei DIE LINKE.
Politik war schon immer ein Teil meines Lebens. Als Frau mit Migrationshintergrund habe ich bereits in jungen Jahren Ungerechtigkeiten wie Rassismus und Sexismus erlebt, sei es in der Schule, auf dem Spielplatz oder im Freundeskreis. Dass es in der Remscheider Politik kaum migrantische und weibliche Vorbilder gab, war mir schon als Kind ein Dorn im Auge. Geprägt haben mich auch die Erfahrungen meines Großvaters, der als Gastarbeiter nach Remscheid kam. Die erste Generation der Gastarbeiter:innen hat sich über Jahrzehnte für ein gerechteres Leben und eine tolerante Stadtgesellschaft eingesetzt. Heute fühle ich mich verpflichtet, dieses Erbe fortzuführen.
Besonders besorgt bin ich über die aktuellen Abschiebungen in Remscheid. In letzter Zeit wurden gut integrierte Familien auseinandergerissen, Kinder von ihren Eltern getrennt und Menschen aus ihrem Zuhause verbannt, obwohl sie längst Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Viele von ihnen haben in systemrelevanten Berufen gearbeitet und hier Wurzeln geschlagen. In einer Stadt, in der Menschen aus über 120 Nationen zusammenleben und wir Vielfalt und Toleranz immer wieder betonen, sind solche Praktiken ein Schlag ins Gesicht. Ich möchte nicht, dass dies zur Normalität wird.
Meine Forderungen sind klar: Wir brauchen Bleiberecht statt Angst, echte Beratung und Unterstützung in Behörden, Schulen und Kitas ohne Diskriminierung, mehr Vielfalt und Parität in Verwaltung, Politik und Bildung sowie Schutz für die Stimmen, die besonders von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Mir ist wichtig, Räume für Begegnung, Austausch und Zusammenhalt zwischen allen Remscheider:innen - besonders zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund - zu schaffen. Wir möchten keine Entscheidungen über uns ohne uns. Wir wollen aktiv in Remscheid mitwirken. Nur so können wir eine Stadt gestalten, in der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sozialem Hintergrund oder sexueller Orientierung gleichberechtigt teilhaben.
Falls ihr Fragen oder Anliegen habt, könnt ihr mich jederzeit kontaktieren.
Ihr erreicht mich per Mail unter byza1997oezdemir@outlook.de.
Außerdem bin ich auch regelmäßig an den Wahlständen anzutreffen. Sprecht mich dort gerne direkt an!







