Sicherheit statt Verkehrschaos!
Liebe Leute,
vor zwei Jahren forderten wir im Stadtrat probeweise temporäre Straßensperrungen vor Grundschulen einzuführen, um Verkehrsprobleme zu reduzieren und die Sicherheit der Kinder zu erhöhen!
Daraufhin startete die Verwaltung ein Pilotprojekt an den Grundschulen im Dachsweg und der Sedanstraße.
Die jetzt vorgestellten Ergebnisse des Verkehrsversuchs zeigen deutlich: Schulstraßen funktionieren!
Laut Verwaltung wurde das Projekt von Schulen, Polizei, Stadtschulpflegschaft und weiteren Beteiligten insgesamt sehr positiv bewertet.
Kinder brauchen sichere Schulwege und weniger Verkehrschaos vor ihren Schulen.
Die zeitweise Sperrung der Straßen, während der morgendlichen Bringzeiten sorgt für mehr Übersichtlichkeit, weniger gefährliche Situationen durch Elterntaxis und mehr Sicherheit für Schülerinnen und Schüler. Dass nun sogar eine Ausweitung der Sperrzeiten empfohlen wird, zeigt zusätzlich, wie sinnvoll die Maßnahme ist.
Weniger nachvollziehbar ist für uns die Schlussfolgerung der Verwaltung, dass weitere Schulstraßen an anderen Grundschulen in Remscheid "nicht geplant" seien. Denn auch an vielen anderen Standorten gibt es morgens gefährliche Verkehrssituationen, zugeparkte Bereiche und Probleme durch hohes Verkehrsaufkommen direkt vor den Schulen.
Natürlich wissen wir, dass es Herausforderungen gibt, etwa bei Kontrollen oder personellen Kapazitäten und dass sich nicht jeder Standort für Schulstraßen eignet.
Doch nach so einem Erfolg, sollte alle Optionen nochmals hinreichend geprüft werden! Sichere Schulwege dürfen nicht vom Wohnort abhängen. Deshalb werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass Schulstraßen in Remscheid nicht die Ausnahme bleiben, sondern perspektivisch auch an weiteren Schulen ermöglicht werden und wir darüber hinaus weitere Maßnahmen zur Schulwegsicherheit anwenden!

