Schluss mit unzumutbaren Wohnverhältnissen in Remscheid
Ob großflächiger Schimmel an den Wänden, defekte Türen, kaputte Aufzüge oder falsche Nebenkostenabrechnungen - Immer mehr Mieterinnen und Mieter in Remscheid leben unter unzumutbaren, teils gesundheitsgefährdenden Bedingungen. Besonders in größeren Wohnhäusern mit ständig wechselnden Eigentümern zeigt sich das gleiche Muster: Beschwerden werden ignoriert, während die Häuser verfallen - aber unverschämte Forderungen und Kündigungen der Vermieterseite werden geltend gemacht.
Wir sagen: Das darf so nicht weitergehen!
Große Wohnungsbaukonzerne lassen Gebäude bewusst verkommen, rechnen falsch ab und bringen Menschen zur Verzweiflung – in der Hoffnung, sie ziehen aus, damit die Wohnungen teurer neu vermietet werden können.
„Immer mehr Menschen wenden sich verzweifelt an uns, weil sie in Wohnungen leben müssen, die schlichtweg unzumutbar sind. Das sind keine Einzelfälle mehr, sondern hat System“, sagt Colin Cyrus, zukünftiges Ratsmitglied der Linken.
Und das Problem ist größer als gedacht. Denn viele Betroffene trauen sich aus Angst, Scham oder Überforderung nicht, Missstände zu melden. Sie wissen nicht was sie tun sollen oder wer ihnen helfen kann. Die Stadt muss hier deutlich aktiver werden! Denn es geht nicht nur um Einzelschicksale, sondern um ein strukturelles Problem, das die Entwicklung unserer Stadt hemmt und das Vertrauen der Menschen in Verwaltung und Politik nachhaltig erschüttert.
Wir fordern, dass die Stadt endlich genauer hinschaut, Verantwortung übernimmt und die großen Wohnungsunternehmen in die Pflicht nimmt, um den Wohnungswahnsinn zu stoppen!
Denn niemand darf in einer Wohnung leben müssen, die krank macht.
Deshalb haben wir das Thema sofort mit einer Anfrage auf die Tagesordnung der ersten Ratssitzung der neuen Legislaturperiode gesetzt!
Wohnen ist Menschenrecht – und kein Geschäft mit der Verzweiflung.
Was habt ihr für Erfahrungen mit großen Wohngesellschaften gemacht?

