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S7 am Limit: Zwei Jahre ohne Verbindung nach Wuppertal?

Wer regelmäßig mit der S7 fährt, braucht starke Nerven. Verspätungen, Zugausfälle und kurzfristige Einschränkungen gehören längst zum Alltag. Allein im September sind 412 Fahrten ausgefallen! Und selbst nach den aufwendigen Sanierungsarbeiten ist kaum eine Verbesserung zu spüren. So kann es nicht weitergehen!

Doch es kommt noch schlimmer: Ab Januar 2027 soll der Rauenthaler Tunnel saniert werden – bis Anfang 2029! Damit gibt es zwei Jahre lang keine Schienenverbindung von Remscheid nach Wuppertal.

Viele Fahrgäste wissen noch gar nicht, was da auf sie zukommt. Welche Züge fahren überhaupt noch und bis wohin? Und wie wird der Ersatzverkehr organisiert? Wie kommen die Menschen künftig zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni?

Wir wollen Antworten! Deshalb haben wir eine umfangreiche Anfrage zur Zukunft der S7 gestellt. Wir wollen wissen, wie es mit dem möglichen Betreiberwechsel, den kaputten Zügen und der bevorstehenden Sperrung weitergeht.

Dass es auch kurzfristige Lösungen geben kann, zeigt der Einsatz eines zusätzlichen Zuges aus Bayern. Solche Lösungen brauchen wir dauerhaft, damit die S7 endlich wieder zuverlässiger fährt!

Auch die Stadt Remscheid und die Stadtwerke sind nicht machtlos. Gemeinsam mit Wuppertal müssen sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die wichtige Verbindung aufrechtzuerhalten. Dazu gehören auch zusätzliche Busfahrten und dichtere Takte auf den Linien 615, 636 und 669.

Ein möglicher Betreiberwechsel wird die Probleme nicht über Nacht lösen. Die Ursachen liegen tiefer – in jahrelanger Sparpolitik, verschleppten Investitionen und Problemen mit den Fahrzeugen.

Die Menschen brauchen jetzt Lösungen, verlässliche Informationen und eine Perspektive!

Stadt, VRR, Bahn und Verkehrsunternehmen müssen endlich gemeinsam handeln. Denn ein funktionierender Nahverkehr ist kein Luxus, sondern unverzichtbar für unsere Stadt!

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