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Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Doch in diesem Jahr haben wir erneut erlebt, wie heiß es auch bei uns werden kann – und worauf wir uns in Zukunft häufiger einstellen müssen.

Hitze ist für viele Menschen belastend, für einige kann sie jedoch zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefahr werden. Besonders ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder eingeschränkter Mobilität sind auf guten Schutz vor hohen Temperaturen angewiesen.

Pflegeeinrichtungen tragen deshalb eine besondere Verantwortung. Denn Hitzeschutz muss mehr sein als ein Ventilator im Zimmer. Dazu gehören ausreichender Sonnenschutz und Verschattung, kühle Aufenthaltsräume, geeignete Lüftungs- und Kühlkonzepte sowie eine verlässliche Flüssigkeitsversorgung. Auch für akute Hitzewellen braucht es klare Abläufe und besondere Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Bewohner:innen.

Deshalb haben wir eine Anfrage für den Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege sowie für den Seniorenrat gestellt. Wir wollen wissen, wie gut die Remscheider Pflegeeinrichtungen derzeit auf Hitze vorbereitet sind, welche baulichen und technischen Maßnahmen bereits bestehen, wie mit akuten Hitzeperioden umgegangen wird und welche Unterstützung die Stadt anbieten kann.

Dabei geht es uns nicht nur um den nächsten heißen Sommertag. Mit dem Klimawandel werden längere und intensivere Hitzeperioden wahrscheinlicher. Pflegeeinrichtungen müssen sich deshalb dauerhaft besser gegen Hitze wappnen.

Die Stadt sollte dabei nicht nur informieren, sondern die Einrichtungen auch konkret unterstützen – etwa bei der Entwicklung von Hitzeschutzkonzepten, bei der Suche nach Fördermitteln und bei notwendigen baulichen oder technischen Anpassungen.

Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Gerade dort, wo Menschen besonders auf Unterstützung angewiesen sind, darf guter Schutz vor Hitze keine Frage des Zufalls sein. 

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