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"Hilda" wird Naturdenkmal!

Liebe Leute,

die Bezirksregierung will die beliebte Hackenberger Hainbuche „Hilda“ als Naturdenkmal ausweisen. 

Das geht aus einer Mitteilungsvorlage für den Naturschutzbeirat hervor.

Der Baum wird „aufgrund seiner Art, seines Alters, seiner Größe sowie seiner besonderen, durch die historische Bewirtschaftungsform geprägten Wuchsform als schutzwürdig im Sinne des § 28 BNatSchG“ eingestuft. Als Naturdenkmal darf er nicht zerstört werden.

Damit werden die bisherigen Planungen der Verwaltung zur Erweiterung der Schule hinfällig. Eine Möglichkeit bleibt jedoch: Der Baum darf umgepflanzt werden. Laut aktuellem Gutachten ist das technisch machbar – allerdings zu Kosten von rund 200.000 Euro.

Eine grundlegende Änderung der Schulplanung würde nach Angaben der Verwaltung sogar Mehrkosten von etwa 3 Millionen Euro verursachen. Daher soll der Baum nun ausgegraben und in unmittelbarer Nähe wieder eingepflanzt werden.

Unsere Fraktion hat sich von Anfang an sowohl für den Erhalt dieser besonderen Hainbuche als auch für die Erweiterung der Schule ausgesprochen. Wir sind überzeugt: Beides wäre möglich gewesen, wenn die Verwaltung Politik und Bürgerschaft frühzeitig in die Planungen einbezogen und von Beginn an um das Wäldchen herum geplant hätte.

Dass der Verwaltung die Existenz dieses besonderen Naturschatzes offenbar nicht einmal bekannt war, geschweige denn seine Bedeutung bewusst, ist mehr als bedauerlich. Nun stehen wir vor einer teuren Lösung, die alles andere als optimal ist. Die Planungen sind abgeschlossen und wurden uns in dieser Form vorgelegt. Eine nachträgliche Umplanung wäre inzwischen deutlich kostspieliger als die Umpflanzung.

Trotzdem freuen wir uns gemeinsam mit allen Hackenbergerinnen und Hackenbergern, dass „Hilda“ erhalten bleiben kann und sich die Schule zugleich weiterentwickeln darf. Auch wenn wir die 200.000 Euro lieber in andere wichtige Projekte investiert hätten.

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