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Das Remscheider Stadtbild

Remscheid ist eine relativ sichere und dabei sehr vielfältige Stadt!
Aber natürlich gibt es Probleme, die wir nicht wegreden dürfen: Viele Menschen erleben ein steigendes Unsicherheitsgefühl, soziale Spannungen und offensichtliche Probleme im Stadtbild.

Doch diese haben nichts mit unseren Mitmenschen zu tun!
Seit Jahren sind Städte wie Remscheid chronisch unterfinanziert.
Die Mieten und Preise steigen, Sozialprogramme werden gekürzt, Armut und psychische Belastungen sowie Leerstände nehmen zu.
Unsere Infrastruktur bröckelt und mit ihr das Vertrauen in die Politik.

Diese Entwicklungen schaffen Frust. Und genau dieser Frust wird von rechts gezielt ausgenutzt.
Anstatt die Ursachen anzugehen, sucht die regierende Politik Sündenböcke.
Anstatt Lösungen zu bieten, wird gehetzt.

Wenn der Bundeskanzler migrantisch gelesene Menschen pauschal als Problem darstellt, spaltet das – auch hier bei uns. Es lenkt ab von den eigentlichen Problemen: sozialer Ungleichheit, Wohnungsnot, Überlastung und Perspektivlosigkeit.
Und es stärkt die extreme Rechte, die auch hier präsenter wird, das Stadtbild verschandelt und eine Bedrohung für unsere Mitmenschen und unser Miteinander darstellt.

Wir dürfen das nicht hinnehmen.
Wir müssen zusammenhalten, einander unterstützen und Remscheid gemeinsam stärken – sozial, solidarisch, menschlich.
Dann gibt’s weniger Müll, Leerstand und Hetze im Stadtbild – und mehr Miteinander, Grün, Hoffnung und Zusammenhalt. 
 

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