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Abriss endlich durchsetzen!

Seit rund 20 Jahren steht das ehemalige Möbelhaus am Lenneper Bahnhof leer und verfällt zunehmend. Mehrere Brände, herabfallende Gebäudeteile und unbefugtes Betreten haben immer wieder für gefährliche Situationen gesorgt. Die Schrottimmobilie ist damit nicht nur ein Schandfleck an einem der wichtigsten Eingänge zu unserer Altstadt, sondern auch ein echtes Sicherheitsrisiko.

Seit Jahren diskutieren wir in der Bezirksvertretung über die Zukunft des Gebäudes. Auch wir als Linke haben immer wieder ein konsequenteres Vorgehen und konkrete Maßnahmen gefordert. Doch bislang wurden wir regelmäßig mit Verweis auf die Eigentumsrechte und die Pläne des Investors vertröstet. Währenddessen folgte eine Ankündigung auf die nächste – ohne sichtbare Fortschritte.

Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung gab es dann eine entscheidende Aussage: Die Verwaltung erklärte, dass inzwischen rechtliche Möglichkeiten bestehen, den Abriss des Gebäudes notfalls auch zwangsweise durchzusetzen. Gleichzeitig möchte sie dem Eigentümer mit einer erneuten Erteilung der Baugenehmigung noch einmal die Chance geben, selbst tätig zu werden.

Nach all den Jahren reicht uns ein weiteres Versprechen aber nicht mehr. Wir brauchen endlich Gewissheit!

 Deshalb fordern wir eine letzte verbindliche Frist bis zum 01.01.2027. Bis dahin muss der Eigentümer den Abriss des Gebäudes auf den Weg bringen. Passiert erneut nichts, soll die Stadt die rechtlichen Möglichkeiten konsequent ausschöpfen und den Abriss notfalls selbst auf Kosten des Eigentümers durchführen lassen.

„Wir reden in der Bezirksvertretung seit Jahren über dieses Gebäude und hören seitens des Eigentümers immer wieder neue Ankündigungen und Versprechen, ohne dass sich grundlegend etwas ändert. Dem Eigentümer wurde lange genug entgegengekommen. Eigentum verpflichtet! Wenn ein zwangsweiser Abriss rechtlich möglich ist, braucht es jetzt eine klare Frist und die Gewissheit, dass danach auch gehandelt wird. Die Zeit der Ankündigungen ist vorbei – jetzt müssen endlich Taten folgen“, erklärt unser Lenneper Bezirksvertreter Colin Cyrus.

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