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Links wirkt - Verkehrskonferenz für die Lenneper Altstadt soll kommen!
Die kommende Sitzung der Bezirksvertretung Lennep bringt aus Sicht der Linken einen wichtigen Fortschritt für die Entwicklung der Lenneper Altstadt.
Bereits vor mehreren Jahren hatte Die Linke erfolgreich eine Konferenz zur zukünftigen Verkehrsgestaltung für die Lenneper Altstadt beantragt (https://sessionnet.owl-it.de/remscheid/bi/to0050.asp?__ktonr=94141) - mit dem Ziel Anwohnende, Gewerbetreibende, Politik und Verwaltung mit professioneller Begleitung an einen Tisch zu bringen, um die zunehmenden Konflikte rund um Verkehr, Aufenthaltsqualität und Nutzung des öffentlichen Raums offen zu diskutieren und einen Kompromiss zur zukünftigen Gestaltung zu finden. Nun hat die Verwaltung nach dreieinhalb Jahren endlich ein konkretes Beteiligungsformat zum Beschluss vorgelegt.
Nach aktueller Vorlage soll die Konferenz professionell vorbereitet und durch eine externe Moderation begleitet werden. Damit wird ein Rahmen geschaffen, der Perspektiven aufzeigt, eine sachliche und faire Diskussion ermöglicht und allen Beteiligten Gehör verschafft. Für Die Linke ist dies ein entscheidender Schritt, um festgefahrene Debatten zu überwinden und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
„Die meisten historischen Zentren in Deutschland sind im Kern autofrei oder stark verkehrsberuhigt. Unsere schöne Altstadt bildet hier leider eine Ausnahme. Das sorgt zunehmend für Unmut. Wir bekommen immer mehr Beschwerden von Anwohnenden und auch Touristinnen und Touristen reagieren oft irritiert auf den starken Durchgangsverkehr und das Park-Chaos. Von Januar bis Oktober 2025 gab es laut Verwaltung 848 geahndete Verkehrsverstöße in der Altstadt. Das spricht Bände und ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich und schadet dem Stadtkern.“, erklärt unser Bezirksvertreter Cyrus.
Gleichzeitig betont Die Linke, dass die Sorgen und Bedenken insbesondere aus dem Einzelhandel ernst genommen werden müssen. Fragen der Erreichbarkeit, des Lieferverkehrs sowie technische und organisatorische Herausforderungen dürfen nicht ausgeblendet werden. Gerade deshalb wird große Hoffnung in die geplante Konferenz gesetzt. Sie soll Raum für eine offene Annäherung aller Beteiligten bieten und die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle ehrlich benennen.
Ziel aus linker Sicht ist es, einen tragfähigen Kompromiss zu entwickeln, der die Lebensqualität in der Altstadt verbessert und zugleich wirtschaftliche Interessen berücksichtigt. „Das könnte z.B. eine versuchsweise, temporäre Befreiung vom Autoverkehr am Wochenende sein (Anliegerfrei), oder eine partielle räumliche Befreiung z.B. am Alten Markt. Das würde Platz für mehr Außengastronomie, Grün oder innovative Ideen, wie Wasserfontänen für Kinder, schaffen und davon würde die Altstadt und auch der Handel insgesamt profitieren.“, schlägt Cyrus vor.
Die Linke jedenfalls freut sich auf dieses Beteiligungsformat und die Diskussionen und wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten.

