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Katja Teich / Stadt Remscheid
Friedrich-Ebert-Platz Remscheid

ZOB zukunftsfähig und funktional gestalten

Zu den gegenwärtigen Diskussionen um eine Umgestaltung des Friedrich- Ebert- Platzes nimmt Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid wie folgt Stellung:

 

„Der ZOB ist ohne Frage in die Jahre gekommen und es ist an der Zeit diese „Drehscheibe“ des ÖPNV in Remscheid, zukunftsfähig neu zu gestalten. Eine Verkleinerung des Platzes wäre kontraproduktiv, denn steigende Bedeutung des ÖPNV und die Absicht sowohl für Car- Sharing als auch für Elektromobilität, Leih- Pedelecs, Elektrotankstellen, Fahrradboxen etc., Raum zur Verfügung zu stellen stehen dem entgegen. Die ganze Fläche muss für eine zukunftsfähige Entwicklung vorgehalten werden. Einer Veräußerung von Teilen des Platzes oder der Schaffung einer parkähnlichen Fläche auf einem Teil des Platzes ist deshalb nicht zu folgen. Hingegen ist bei der Neugestaltung endlich die Forderung nach einem grünen Friedrich- Ebert- Platz zu verwirklichen. Bei der Gestaltung der Wartebereiche für die Nutzer des ÖPNV sind die vielfältigen Anregungen und Wünsche der Nutzer zu berücksichtigen. Die Leitstelle und die Sozialräume für die Bediensteten der Stadtwerke sind neu und nach den neuesten Erkenntnissen zu gestalten. So schön und futuristisch die Präsentation des Wettbewerbssiegers auch aussieht, für mich steht fest, Funktionalität und Zweckmäßigkeit geht vor „Schönheit“.

Die weiteren Maßnahmen zur „Revitalisierung“ der Innenstadt sollten nach meinem Dafürhalten einer Priorisierung unterworfen werden.  Die Alleestraße ist nicht nur wegen ihrer „Möblierung“ besonders zu beachten. Alle Maßnahmen die das direkte Umfeld der Alleestraße betreffen, Umgestaltung der Scharffstraße, Umgestaltung der Wiedenhofstraße, Fußwegachse zur Alten Bismarckstraße usw., sind in dem Sinne als Maßnahmen zu betrachten, die einer Aufwertung der Alleestraße dienlich sind und als solche einer besonders sorgfältigen Ausplanung bedürfen.