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Unseriöser Vorschlag zur Diskussion über Klimaschutz!

„Die Kettensäge für mehr als 300 Bäume, Mehrverkehr von mehr als eine Million Autos pro Jahr und zusätzliche Flächenversiegelung für ein DOC . Gemeinsam beschlossen auch von CDU und den RS- Grünen. Und jetzt kommt CDU Kötter mit dem Fachbericht 86 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz um die Ecke und fordert eine Diskussion über Klimaschutz in den Gremien des Rates ein. Zu Recht machen die Grünen darauf aufmerksam welche Aktivitäten es in den politischen Gremien der Stadt gab und gibt und verweisen unter anderem auf den Beschluss des Rates zum integrierten Klimaschutzkonzept vom Februar 2014. Mit ihrer Zustimmung zum DOC haben die Grünen allerdings schon lange ihre politische Unschuld verloren.“ So Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid zur gegenwärtigen Diskussion über den Vorschlag des Lenneper Bezirksbürgermeisters Markus Kötter.

Beinersdorf weiter: „Die Rathausmehrheit von CDU, SPD, Grünen, FDP und W.i.R haben mit ihrem gemeinsamen Beschluss für ein DOC in Lennep dem Klimaschutz keinen Gefallen getan. Auch alle anderen Argumente die von Seiten der DOC Befürworter ins Feld geführt werden entpuppen sich bei näherem hinsehen als Scheinargumente. So sagte CDU Kötter in der vergangenen Woche, dass es sich die Politiker bei ihrer Entscheidung für das DOC nicht leicht gemacht hätten. ‚Es habe dann doch das Argument überwogen, dass hier zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen würden.‘ Soll das etwa heißen, dass bei der Schaffung von Arbeitsplätzen auf Klimaschutz verzichtet werden kann? Ersatzpflanzungen irgendwo und Solarpaneele auf dem DOC sind doch nur Feigenblätter für ein Profit- Projekt . Die Zeche müssen die Lenneperinnen und Lenneper mit einer verschlechterten Lebensqualität zahlen. Noch ein Hinweis auf die vermeintlich neuen Arbeitsplätze, Umsätze im Einzelhandel werden sich verlagern, mit diesen Umsätzen die Arbeitsplätze. Es entsteht also nichts an neuen Arbeitsplätzen.“