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Unbegleitete minderjährige Geflüchtete sofort evakuieren!

Während Zivilist*innen den Kämpfen in Idlib schutzlos ausgeliefert sind, spielen sich an der EU-Außengrenze menschenunwürdige Szenen ab. Menschen, die vor dem Krieg in Syrien fliehen, sind an der türkisch-griechischen Grenze erneut massiver Gewalt ausgesetzt. Die Ratsfraktion DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ und fordert die Stadt Remscheid auf, sich den anderen Kommunen anzuschließen und unbegleitete minderjährige Geflüchtete von den griechischen Inseln aufzunehmen. Wir müssen unseren Worten von Humanität und Mitmenschlichkeit Taten folgen lassen.

Brigitte Neff- Wetzel, die sozialpolitische Sprecherin der Remscheider LINKEN beschreibt die aktuelle Lage: „Dort schießen Polizist*innen mit Tränengas auf Kinder und andere Schutzsuchende, Boote mit Geflüchteten an Bord werden zum Kentern gebracht. Flüchtlingsunterstützer*innen und Journalist*innen werden von griechischen Faschisten angegriffen. Die griechische Regierung hat nun das Asylrecht ausgesetzt – ein neuer Tiefpunkt für die Europäische Union. Während an den Grenzen Europas die Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden, befeuern deutsche Politiker*innen eine Panik vor neuen Geflüchteten. Wir können nicht länger zusehen wie die Menschenrechte an den Grenzen Europas mit Füßen getreten werden. Keine Mutter und kein Vater will, dass seine Kinder in solch menschenunwürdigen Zuständen leben müssen. Diese Kinder und Jugendlichen aus den Lagern nach Deutschland zu evakuieren müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Remscheid hat eine gute Tradition in der Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Remscheid hat im vergangenen Jahr nur wenige Flüchtlinge aufgenommen, laut eigenem Bekunden ist ausreichend Unterkunft vorhanden. Das sind gute Voraussetzungen, dass auch Remscheid Kinder und Jugendliche aus den griechischen Flüchtlingscamps aufnimmt und es ist höchste Zeit“