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Schluss mit Sonntagsöffnungen im Einzelhandel!

Zu den Plänen der Schwarz/Gelben NRW Landesregierung zusätzliche verkaufsoffenen Sonntage zu schaffen, schreibt Fritz Beinersdorf der Fraktionsvorsitzende der Remscheider LINKEN:

„Die schwarz-gelbe Landesregierung will die Folgen der Corona- Krise im Einzelhandel mit zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen  bekämpfen. DIE LINKE lehnt dieses Konzept ab. Denn, wer durch Kurzarbeit weniger Geld in der Tasche hat, der wird nicht durch geschlossene Geschäfte am Sonntag vom Einkauf abgehalten, sondern durch fehlendes Einkommen. Statt die Verkäuferinnen und Verkäufer durch einen weiteren Arbeitstag zu belasten, sollten sich FDP und CDU über steigende Löhne und einen höheren Mindestlohn Gedanken machen. Gerade die Beschäftigten im Einzelhandel haben in der Corona- Krise durch ihre Tätigkeit bewiesen wie wichtig sie für die Gesellschaft sind. Ihnen gebührt mehr als Beifall klatschen. Sie brauchen endlich eine bessere Bezahlung. Im Einzelhandel arbeiten viele zum Mindestlohn. Der Mindestlohn, der jetzt in vier Schritten steigen soll, von jetzt 9,35 Euro bis auf 10,45 Euro im Jahre 2022, schützt nicht vor Altersarmut. Notwendig ist ein Mindestlohn von 12 Euro.  

Wir lehnen Sonntagsöffnungen generell ab und stehen solidarisch an der Seite von ver.di. Sonntagsarbeit im Einzelhandel bringt nicht mehr Umsatz, sondern nur noch mehr Belastung für die Beschäftigten. Das braucht niemand.“