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Remscheider Künstler von Weltgeltung würdig präsentieren!

Derzeit findet im politischen Raum eine breite Diskussion um die Nachnutzung der denkmalgeschützten Bökervilla statt.

In der Ratssitzung vom 14.12.17 regte Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid an, das Gebäude zu einer würdigen Präsentation der Werke der Remscheider Künstler Johann Peter Hasenclever, Gerd Arntz und Teo Otto zu nutzen.

Beinersdorf führte aus:

„In vergleichbaren Städten, z.B. in Bergisch Gladbach in der Villa Zanders oder in Düren in der Hoesch-Villa, sind Museen untergebracht, die bildende Kunst zeigen. Was spricht dagegen, in der Bökervilla unseren Künstlern eine angemessene, repräsentative Heimstatt zu bieten? Deshalb sollte eine Veräußerung der Villa nicht stattfinden. Otto, Arntz und Hasenclever haben Werke von Weltgeltung geschaffen und zur Zeit verstauben die Werke dieser Künstler aus dem Besitz der Stadt Remscheid in Archiven und Magazinen.“

Im Nachgang zur Ausstellungseröffnung „Gerd Arntz, Werke aus dem Fundus der Stadt Remscheid“ am Dienstag, dem 19.12.17 ergänzt Beinersdorf:

„Diese „Ausstellung“ zeigt, dass ein Ladenlokal, welches mit zwei Büros bestückt ist, kein Raum für eine dem Künstler und seinem Werk angemessene Präsentation sein kann. Wir sollten den Mut und den Willen haben, die Bökervilla in die Pläne zur Revitalisierung der Innenstadt  einzubeziehen. Wir haben die Chance, mit dem Teo Otto Theater, der MKS Begegnungsstätte, der Zentralbibliothek, der VHS, der Bökervilla als Heimstatt der drei großen Söhne unserer Stadt und dem Kleinkunsttheater in unmittelbarer Nähe eine Kultur- und Bildungsmeile zu schaffen, die diesen Namen verdient. Beginnen wir eine ehrliche und zielgerichtete Diskussion über das künstlerische Erbe unserer Stadt.“