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Offener Brief an den OB "Honorarkräfte weiter bezahlen!"

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

die einstweilige Aussetzung jeglichen Unterrichts an der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid und der Volkshochschule sieht DIE LINKE als richtige und angemessene Maßnahme an, um die Verbreitung des Coronavirus in Remscheid zu verlangsamen und um Mitarbeiter*innen und Unterrichtsteilnehmer*innen, ihr persönliches Umfeld vor allem Risikogruppen vor Ansteckung zu schützen.

Für die dort tätigen freiberuflichen Honorarkräfte entsteht nun allerdings ein Honorarausfall, der ihre Existenz bedrohen kann. Miete, Versicherungen, Lebenshaltung, alles läuft weiter und das bei Einkommenseinbußen.

Durch die wochenlange Schließung der Institutionen ist die Existenz vieler Honorarkräfte gefährdet. Die Kommune und das Land sind in der Pflicht hier einzuspringen.
Wir erwarten, dass die Stadt Remscheid die Verantwortung für die Honorarkräfte übernimmt und die fälligen Honorare weiterbezahlt.

Die Kosten für den laufenden Betrieb der Institutionen sind ohnehin im Haushalt eingeplant und die Stadt darf sich nicht am Unterrichtsausfall bereichern, um Geld einzusparen. In anderen Nothaushaltskommunen (Z.B. St. Augustin) ist dies möglich, auch in Remscheid sollte dies Praxis werden.

Wir sollten gegebenenfalls in der kommenden Ratssitzung über diese Problematik diskutieren.

 

Mit freundlichen Grüßen


Fritz Beinersdorf
(Fraktionsvorsitzender)