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Geistiger Brandstiftung entgegentreten!

„…Schützt endlich die Bürger unseres Landes statt der grenzenlosen Willkommenskultur.“ So Alice Weidel (AFD) gestern in einem Tweet.

Der Fraktionsvorsitzende der Remscheider LINKEN, Fritz Beinersdorf, schreibt dazu:

„Wie kann ein Mensch nur den gewaltsamen Tod eines 8 jährigen Kindes, die Verzweiflung der überlebenden Mutter und den Schock der Anwesenden sofort nach der Tat für so eine Hetze missbrauchen?

Willkommenskultur und Flüchtlinge in Kollektivhaftung zu nehmen und zu kriminalisieren, das ist geistige Brandstiftung, da soll rassistische Gewalt gefördert werden. Aber mich wundert so etwas nicht, kam doch vor einiger Zeit aus dieser Partei die Forderung, an den Grenzen auf Kinder und Frauen zu schießen.

Gestern kam es in verschiedenen Remscheider Gruppen in den „sozialen Netzwerken“ von einzelnen Personen zum Versuch der Instrumentalisierung des traurigen Ereignisses, es blieb beim Versuch, denn eine übergroße Anzahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern durchschaute die Absicht und machte einmal mehr deutlich, dass wir Remscheiderinnen und Remscheider keine rassistische Hetze dulden. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, insbesondere der Mutter des getöteten Kindes. Ihnen muss jede Hilfe zuteilwerden.“