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8. Mai muss Feiertag werden

Am 8. Mai 2020, dem 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs, gedachten Mitglieder des Remscheider Kreisverbandes DIE LINKE auf dem Kommunalfriedhof Bliedinghausen den Opfern. An den Gräbern der sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter, die in der Nazizeit in Remscheid umgekommen sind, legten sie einen Kranz nieder.

Axel Behrend Kreissprecher der LINKEN in Remscheid forderte erneut, dass der 8. Mai endlich ein Feiertag werden muss, an dem die Befreiung Deutschlands vom Faschismus gefeiert wird. Dieser Tag soll uns daran erinnern, das, was zwischen 1933 – 1945 passiert ist, darf sich nicht wiederholen. Wir müssen uns den rechten Kräften mit ihren menschenverachtenden, antisemitischen und rassistischen Ideologien entgegenstellen.

Er zitierte aus einem offenen Brief den Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen am 27. Januar 2020 geschrieben hatte. „Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschla­gung des NS-Regimes. Wie viele andere aus den Konzentrationslagern wurde auch ich auf den Todesmarsch getrieben. Erst Anfang Mai wurden wir von amerikanischen und russischen Soldaten befreit. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“