Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Gegen „Kneipensterben“

Die Meinung des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, Michael Wenge, dass die „Soforthilfen“ für die Gastronomie und das Veranstaltungsgewerbe zwar hilfreich aber nicht ausreichend seien, teile ich voll und ganz. So Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid.

Beinersdorf weiter: „ Zur Rettung von Kneipen, Cafés und Co. fordert DIE LINKE ein „Selbstständigengeld“, denn die bisherigen Staatshilfen für „Soloselbstständige“ und Kleinstfirmen, fangen die Kosten für Miete und Lebenshaltung nicht auf. Wie der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) am Wochenende erwartungsgemäß feststellte, droht eine Pleitewelle bei Kneipen, Restaurants und Cafés.  Die Hilfen für kleine Unternehmen und Selbstständige waren wichtig, sind aber lückenhaft und vielfach nicht existenzsichernd. Für Lebenshaltungskosten und private Miete gibt es keinen Cent. Es ist ein Hauptfehler, dass die bisherigen Soforthilfen nur auf geschäftliche Ausgaben beschränkt sind. Nach Meinung der LINKEN brauchen die Betroffenen einen Zuschuss, der oberhalb 1200 liegen sollte. DIE LINKE wird diese Initiative in den Bundestag einbringen.“

Beinersdorf abschließend: „Es kommt eine Zeit nach Corona, da brauchen wir Kneipen, Cafés und Kleinkunstunternehmen als attraktive Orte des Zusammenkommens in unserer Stadt.“