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DIE LINKE für Seebrücke

Die Ausführungen des Fraktionsvorsitzenden der CDU zu Forderungen der GRÜNEN, dass Remscheid der Seebrücke beitreten möge, kommentiert die Sozialpoltische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid Brigitte Neff- Wetzel wie folgt:

 

„Die Ausführungen des Herrn Nettekoven empören mich. Gibt er doch vor, der Vorsitzende einer Partei zu sein, die von sich behauptet christlich zu sein. Seine Ausführungen sind nicht vom Geist der christlichen Nächstenliebe sondern bestenfalls von einem inhumanen Bürokratismus gekennzeichnet.

Ich begrüße den Vorschlag der GRÜNEN, dass sich Remscheid der Initiative Seebrücke anschließt, denn Fakt ist: „Seit Jahren sterben immer mehr Menschen auf dem Mittelmeer. Sie sterben auf der Flucht nach Europa, bei dem Versuch Krieg, Ausbeutung, Verfolgung, Armut, Perspektivlosigkeit und sexueller Gewalt in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Die Antwort der Staaten der Europäischen Union ist eine menschenverachtende Politik der Abschottung in Form von Grenzsicherung und Aufnahmestopps. Internationales Recht verpflichtet diese Staaten zur Seenotrettung. Doch anstatt ihrer Pflicht nachzukommen, kriminalisieren sie die zivile Seenotrettung. Obwohl sich die Europäische Union als solidarisches und menschenrechtsachtendes Staatenbündnis versteht und großes Potenzial und Kapazitäten zur Überwindung von Problemen aufweist, äußert sie sich momentan mit einer unsolidarischen Migrationspolitik.“

Weiter führt Frau Neff- Wetzel aus: „Ich fordere unseren Oberbürgermeister Mast- Weisz auf die Initiative Seebrücke zu unterstützen. Sie, Herr Oberbürgermeister, verweisen zu Recht und mit Stolz auf Ihre christliche Prägung. Handeln Sie wie der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und  unterstützen Sie das Engagement der Seebrücke