Deutscher Bundestag - öffentliche Petitionen

Der Petent fordert dazu auf, die bestehenden Aufklärungs- und Aktionsprogramme gegen Rechtsradikalismus zu fördern und zu erweitern. MEHR

 

Unsere Positionen

Gestiegene Armut ist das Ergebnis schwarz-roter Regierungspolitik

 

Zum heute vorgelegten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung nimmt die sozialpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW, Carolin Reißlandt Stellung:

Die ersten gestern bekannt gewordenen Ergebnisse des 3. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung belegen den sich fortsetzenden Trend weiter auseinander driftender Einkommen und Vermögen – ist dies wohl der Grund für das lange Zurückhalten des überfälligen Berichtes durch die Bundesregierung?

Die jüngsten Zahlen zeigen nun: Die Armutsquote liegt, würde man die BezieherInnen von Sozialtransfers wie Hartz IV hinzurechnen, nunmehr bei 26 Prozent, wie Arbeits- und Sozialminister Scholz Bezug nehmend auf den Bericht ausführt. Immerhin 13 Prozent der Bevölkerung haben demnach – ohne Sozialleistungen zu beziehen – weniger als 781 Euro monatlich zur Verfügung, womit sie als arm gelten. Trotz der günstigen Wirtschaftskonjunktur und des vermeintlich sozialen Anspruchs der Politik der Großen Koalition und ihrer Vorgängerregierung wird die Einkommensungleichheit und -ungerechtigkeit immer größer. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst seit langem, war aber noch nie so ausgeprägt.

Wesentlich dazu beigetragen haben politische Entscheidungen der CDU/SPD-Bundesregierung: Auf der einen Seite waren dies zahlreiche Reformen zur Entlastung hoher Einkommen und Vermögen wie die Senkung der Spitzensteuersätze. In den Zahlen des 3. Armutsberichts noch nicht eingerechnet sind die jüngste Senkung der Unternehmenssteuern wie die Körperschaftssteuer sowie die Erbschaftssteuerreform, welche die Entlastung Reicher noch verstärken werden. Hinzu kommt ein ungezügelter Kapitalismus, bei dem trotz steigender Gewinne Massenentlassungen wie bei Nokia stattfinden, die die Arbeitslosigkeit erhöhen, um die Rendite von wenigen Kapitalbesitzenden zu steigern. Auf der anderen Seite führten die Hartz(IV)-Reformen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Abschaffung der Pendlerpauschale, die sinkende Reallöhne und die gestiegenen Preise zu immer höheren Belastungen der Menschen in diesem Land. Daher ist es alles andere als erstaunlich, dass die (Kinder-)Armut wächst, die inzwischen auch Vollzeiterwerbstätigen und der Mittelschicht droht.

Diese unsoziale Politik, die unter dem Druck von Lobbyisten seit Jahr(zehnt)en von unten nach oben umverteilt, muss ein Ende finden, so die sozialpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW, Carolin Reißlandt. Deshalb fordert DIE LINKE. NRW mehr Verteilungsgerechtigkeit und einen Aus- statt einen Abbau des Sozialstaates: Notwendig ist eine Umverteilung von oben nach unten, durch die stärkere Nutzung hoher Einkommen und Vermögen für das Gemeinwohl, ein branchenübergreifender gesetzlicher Mindestlohn und anstelle von Hartz IV eine repressionsfreie soziale Grundsicherung für alle, die sie brauchen.

 



Angela Merkel: »Der Aufschwung kommt bei den Menschen an, bei immer mehr Menschen.«

»Offenbar haben Sie nur Kontakt zu 10 Prozent der Menschen und zu 90 Prozent der Menschen nicht«, entgegnet Gregor Gysi der Kanzlerin auf deren Aufschwungsthese.

Wie lange werden Union und SPD noch die Augen vor den Fakten verschließen? weiter

Einwanderung

Etwa ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland hat einen so genannten „Migrationshintergrund“. Bei diesen 15,3 Millionen Menschen handelt es sich um (Arbeits-) MigrantInnen, SpätaussiedlerInnen, Eingebürgerte, Asylberechtigte usw. Ein Drittel von ihnen hat keine eigene Migrationserfahrung mehr, d.h. sie sind in Deutschland geboren. weiter...

 

Familien- und Kinderarmut bekämpfen

Viele Familien haben heute nicht die ausreichenden Mittel für sich und ihre Kinder. Die meisten Eltern bemühen sich stets für ihre Kinder zu sorgen und verzichten selbst auf vieles. Wenn von Kinderarmut gesprochen wird, dann bedeutet das, dass es viele arme Familien gibt.
Seit Anfang der 90er Jahre gibt es Armutsberichte in Deutschland. Schon zu WASG-Zeiten, im November 2005, haben die Gladbecker LINKEN einen Armutsbericht gefordert um frühzeitig Maßnahmen gegen die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung ergreifen zu können.weiter...

DIE LINKE fordert unverzügliches Ende der deutschen OEF-Beteiligung in Afghanistan

Die Fraktion DIE LINKE bringt heute einen Antrag in den Bundestag ein, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, jegliche deutsche Beteiligung am OEF-Einsatz in Afghanistan unverzüglich zu beenden und dies auch für die Zukunft auszuschließen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi: weiter...

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