6. Februar 2012

Neujahrsempfang großer Erfolg

Neujahrsempfang

Dr. André Hahn

Arbeiter und Magistrat von Johan Peter Hasenclever

Besucher

Zum Neujahrsempfang der Remscheider LINKEN war auch in diesem Jahr die Galerie der Stadt Remscheid übervoll.

Dichtgedrängt folgten die Gäste aus Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen dem Programm, das musikalisch von der Gruppe „ELEKTRA“ umrahmt wurde.

Fritz Beinersdorf, Kreissprecher DIE LINKE. Remscheid begrüßte mit einführenden Worten die Anwesenden und umriss mit knappen Worten die aktuelle politische Entwicklung vor Ort.

Er begrüßte die Herausbildung des Bündnisses „Remscheid tolerant“, in dem alle demokratischen Kräfte aus den Parteien, den Gewerkschaften, den Religionsgemeinschaften, den Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten für ein tolerantes, demokratisches, interkulturelles und solidarisches Remscheid.

Rassisten und Neonazis können in Remscheid allerdings keine Toleranz erwarten.

Danach ergriff Dr. Andre Hahn, aus Remscheids Partnerstadt Pirna das Wort. Andre Hahn ist Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im sächsischen Landtag. Weil er sich an den Blockadeaktionen gegen die Neonazis in Dresden beteiligte wurde ihm durch die CDU/FDP Koalition im sächsischen Landtag und die NPD, die Immunität als Landtagsabgeordneter aberkannt, der Dresdener Staatsanwaltschaft gilt er als „Rädelsführer“.

Andre Hahn beschrieb Ursachen und Entwicklungen des Rechtsextremismus und arbeitete heraus, dass man den Rechtsextremismus nur wirksam bekämpfen kann wenn man die Ursachen bekämpft.

Am kalten Buffet wurden bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein noch viele Gespräche geführt und es wurden wie immer neue Mitglieder in DIE LINKE aufgenommen.

Axel Behrend, Fraktionsgeschäftsführer der Remscheider LINKEN erinnerte an die nächsten Aufgaben und gab bekannt dass auch i8n diesem Jahr wieder eine Gruppe von ca. 20 jungen Antifaschisten am 17. Februar sich auf den Weg nach Pirna begeben wird um an den Demonstrationen gegen die Neonazis teilzunehmen und mit jungen Antifaschisten aus Pirna einen fruchtbaren Gedankenaustausch zu führen.