KONTAKT ZU UNS


DIE LINKE.Remscheid

Schützenstraße 62

42853 Remscheid

Tel.: 02191 460 42 54

Fax.:02191 951 37 31

E-Mail: info@dielinke-remscheid.de

 

 

Nächste Termine

Fraktionssitzung
statt am Rosenmontag treffen wir uns am
9.2.2016 19:00 Uhr

Fraktionsgeschäftsstelle
Schützenstraße 62
42853 Remscheid


Kreisvorstandssitzung
10.2.1016 19:00 Uhr

Fraktionsgeschäftsstelle
Schützenstraße 62
42853 Remscheid


Armut in einem reichen Land
Diskussion mit Professor Butterwegge
17.2.2016 19:00 Uhr

Zentralbibliothek Remscheid
Scharffstraße 4-6
42856 Remscheid


 

WIR HELFEN

Sozialberatung

Der Kreisverband DIE LINKE. Remscheid bietet eine Sozialberatung an. Wir helfen Remscheider Bürgerinnen und Bürgern bei Problemen und Konflikten rund um die Themen Grundsicherung, Sozialhilfe, Hartz IV und Miete.

Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer (02191) 460 42 54 oder schreiben Sie an büro(at)dielinke-remscheid.de und vereinbaren Sie einen Termin.

 
 

WIR HEISSEN SIE HERZLICH WILLKOMMEN

Sexismus ist keine Importware aus dem Ausland



Das Problem heisst Sexismus

Beschluss des Parteivorstandes vom 23. Januar 2016

Es ist niemals hinzunehmen, wenn Frauen - wie in der Silvesternacht in Köln offenbar geschehen - von Männergruppen attackiert und sexuell belästigt werden. Sexualisierte Gewalt als offensichtlichster Ausbruch des gesellschaftlichen Sexismus ist kein Kavaliersdelikt. Es ist auch kein Problem unterschiedlicher Kulturen, wie die öffentliche Debatte in Teilen suggeriert. Sexualisierte Gewalt und Sexismus sind auch in der deutschen Gesellschaft allgegenwärtig. Frauen bekommen in viel zu vielen Fällen keine Unterstützung, sowohl bei den zuständigen Behörden, als auch in der Gesellschaft.

Rechte und Konservative versuchen nun die Debatte zu nutzen, um die Belange von Frauen für rassistische Hetze zu instrumentalisieren, um so zu tun, als sei Sexismus das Problem "anderer" und nicht unserer Kultur, und um menschenrechtlich problematische Gesetzesvorhaben wie eine weitere Asylrechtsverschärfung zu legitimieren. Die Vorschläge nach Ausweisung von AsylbewerberInnen sind keine Antwort. Wir erteilen Sexismus und Rassismus gleichsam eine Absage! Auch sexuelle Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transmenschen lehnen wir ab.

Anstatt die Schuld auf Migranten zu schieben und erleichterte Abschiebungen zu fordern sagen wir: Das Problem heißt Sexismus! Wir sollten die Geschehnisse in Köln als nicht mehr zu überhörenden Weckruf verstehen. Ein Weckruf, das Problem Sexismus und sexualisierten Gewalt immer und überall entschlossen anzugehen. Wir unterstützen die Forderungen des Aufrufs # ausnahmslos!

Sexismus hat vielfältige Erscheinungsformen und praktische Folgen. Wir wenden uns gegen den strukturellen Sexismus in allen Bereichen der Gesellschaft. Denn er kann den Nährboden für Gewalt an Frauen bilden. Wir sind der Überzeugung, dass jetzt der Blick auf die betroffenen Frauen und ihre Bedürfnisse gelenkt werden muss. Das wird bisher leider vernachlässigt. Noch immer schrecken viele Frauen vor einer Anzeige von sexualisierter Gewalt zurück, da sie davon ausgehen müssen, dass ihnen im nahen Umfeld oder den Ermittlungsbehörden nicht geglaubt wird oder das bestehende Sexualstrafrecht die Taten nicht vollständig erfasst. Nur fünf Prozent der von sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen erstattet überhaupt Anzeige. Ein Großteil von sexualisierter Gewalt findet nicht im öffentlichen, sondern im privaten häuslichen Bereich statt. Die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen ist enorm. Und nur bei einer von zwölf angezeigten Vergewaltigungen wird am Ende ein Täter verurteilt.

Hier kann die gesamte Erklärung nachgelesen werden

Aktuelles und Pressemeldungen
29. Januar 2016

Holocaustgedenktag: Gedenken an die Opfer

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des NS- Vernichtungslager Auschwitz Birkenau. Das KZ Auschwitz Birkenau steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi- Regimes. Seit 1996 wird dieser Tag als nationaler Gedenktag begangen. Mehr...

 
22. Januar 2016

Für mehr Transparenz

Es geht um zwanzig Millionen Euro, die die Stadt Remscheid bei Zinswetten mit der damaligen Westdeutschen Landesbank verloren hat. Auf Nachfrage der LINKEN erklärte die Verwaltung in der Sitzung des Haupt - Beteiligungs- und Finanzausschusses am 17.12. 2015, dass im Zuge der juristischen Auseinandersetzung mit der Rechtsnachfolgerin der... Mehr...

 
15. Dezember 2015

Solidaritätserklärung zu vorgesehenen Maßnahmen der Vaillant GmbH

Mit großer Betroffenheit haben wir von den Plänen des Remscheider Familienunternehmens Vaillant erfahren, eine dreistellige Zahl von Arbeitsplätzen vor allem in Gelsenkirchen und in Remscheid abzubauen. Vor dem Hintergrund der exzellenten Positionierung des Unternehmens im Markt und seiner stabilen, vorbildlichen Profitabilität sind die geplanten... Mehr...

 
14. Dezember 2015

Maßnahmen gegen Lärm strikt nach Prioritätenliste abarbeiten

DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Remscheid hat sich, nachdem der Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz es abgelehnt hat den Beschluss der Bezirksvertretung Lennep zu beanstanden, an die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Düsseldorf gewandt, mit der Bitte den Oberbürgerbürgermeister zu veranlassen den Beschluss zu kassieren.  Mehr...